Was bedeutet eigentlich “Enduro”?


Eine Enduro bezeichnet ein geländegängiges Motorrad mit Straßenzulassung bezeichnet. Der Name Enduro leitet sich aus dem spanischen Wort duro = hart und dem englischen Wort endurance = Ausdauer ab. Der Begriff Enduro wurde der breiten Masse im Jahr 1975 bekannt, als Yamaha die “Yamaha XT 500″ vorgestellt hat. Durch Erfolge bei den ersten beiden Auflagen der Rallye Paris-Dakar steigerte sich der Verkauf ernorm. Die Sitzposition ist aufrecht mit angenehmem Kniewinkel, wobei Motorradfahrer mit geringer Körpergröße aufgrund der hohen Sitzposition Probleme mit dem sicheren Stand haben. Ursprünglich entstanden die ersten Enduros durch einfache Umbauten von Straßenmotorrädern. Durch eine hochgelegte Auspuffanlage und stärker profilierte Reifen wurde eine beschränkte Geländegängigkeit erzielt. Man unterscheidet zwischen verschiedenen Arten von Enduro-Maschinen. Da ist zum einen die “Sportenduro”, welche weitestgehend für den Wettkampf ausgelegt ist und meist nur durch geringe Veränderungen an eine tägliche Nutzung angepasst wird. Des Weiteren gibt es die Rallyenduro, welche sich von den Wettkampfenduros nur durch die Langstreckentauglichkeit unterscheidet. Sie besitzen ein größeres Tankvolumen und sind somit schwerer als die üblichen Sportenduros. Außerdem gibt es die Reiseenduros, die für längere Motorradtouren ausgelegt sind. Viele heutzutage angebotenen Reiseenduros sind nur noch eingeschränkt geländetauglich, da bei diesen mehr Wert auf Komfort und Straßenverhalten gelegt wurde.